[rezension] - Anonym von Poznanski und Strobel

Buchinfos:

 

  • Titel: Anonym
  • Autoren: Ursula Poznanski, Arno Strobel
  • Verlag: Wunderlich
  • Preis: 19,95 € (Hardcover), 16,99 € (eBook)
  • Ersterscheinung: 2016
  • gelesen als: Hardcover
  • rezensiert am 26.01.2017

Cover: Das Cover zeigt die "Skyline" von Hamburg und im Vordergrund die Elbe. Zudem sind die Namen der Autoren riesig aufgedruckt, der Titel "anonym" hingegen klein. Es gefällt mir, lässt nicht auf den Inhalt schließen (gut, auf den Handlungsort natürlich) und wirkt sehr hochwertig. 

 

Meinung: Nachdem ich am Anfang etwas verwirrt war, weil sich ständig Dinge wiederholten, nur aus einer anderen Perspektive heraus, finde ich gerade diese Wiederholungen gut, um die Charaktere näher kennen zu lernen. Nina Salomon und Daniel Buchholz sind mir von Anfang an sympathisch gewesen mit all ihren Ecken und Kanten. Natürlich war es typisches Klischee, dass Nina an ihrer neuen Dienststelle ankommt und sofort ein neuer Fall auf dem Tisch liegt, aber wäre ja auch langweilig, wenn dem nicht so wäre. 

Der Fall ließ mich nicht los, bis ich nicht die letzte Seite gelesen hatte. Unaufhaltsam wird Mord um Mord angekündigt und die Kommissare stehen dem einfach machtlos gegenüber. Der Thriller ist dermaßen spannend geschrieben - ich war wirklich positiv überrascht. Ein Autorenduo, das sich so hervorragend abstimmt und aufeinander einstellen kann, kenne ich bisher im Thriller-Bereich noch gar nicht. Endlich mal was Neues, Ungewöhnliches! So muss es sein. 

 

Fazit: Ich habe bis auf einige klischeehafte Inhalte nichts zu meckern. Ein spannender Thriller, der fernab ist von dem ganzen Einheitsbrei, den es in den letzten Jahren gab. Weiter so!

4 von 5 Mäxchen! :)


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[12 Momente] - Jane und Celine lesen Poznanski und Strobel

Hallo meine lieben Leser,

zuerst einmal möchte ich euch hiermit ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2017 mit ganz viel Gesundheit und Glück wünschen! Auf dass es besser wird als 2016...

 

Jane und ich werden - wie ihr sicher schon an der Überschrift erkennen könnt - auch in diesem Jahr unsere 12 Momente fortsetzen. Allerdings etwas anders als im Vorjahr. Wir wollen 2017 zur gleichen Zeit Bücher der selben Autoren lesen, aber nicht das gleiche Buch. Ich finde die Idee unheimlich spannend und freue mich auf 12 spannende Momente. 

Im Januar starten wir mit dem Autorenduo Ursula Poznanski und Arno Strobel. Jane liest "fremd" und ich lese "anonym". Einige Parallelen konnten wir bereits feststellen, dazu gleich mehr. Erst einmal möchte ich euch die Bücher vorstellen:

Klappentext: Stell dir vor, du bist allein zu Haus. Plötzlich steht ein Mann vor dir. Er behauptet, dein Lebensgefährte zu sein. Aber du hast keine Ahnung, wer er ist. Und nichts in deinem Zuhause deutet darauf hin, dass jemand bei dir wohnt. Er redet auf dich ein, dass du doch bitte zur Vernunft kommen sollst. Du hast Angst. Und du verspürst diesen unwiderstehlichen Drang, dich zu wehren. Ein Messer zu nehmen. Bist du verrückt geworden?

Stell dir vor, du kommst nach Hause, und deine Frau erkennt dich nicht. Sie hält dich für einen Einbrecher. Schlimmer noch, für einen Vergewaltiger. Dabei willst du sie doch nur beschützen. Aber sie wehrt sich, sie verbarrikadiert sich. Behauptet, dich niemals zuvor gesehen zu haben. Sie hält dich offensichtlich für verrückt. Bist du es womöglich?

Eine Frau. Ein Mann. Je mehr sie die Situation zu verstehen versuchen, desto verwirrender wird sie. Bald müssen sie erkennen, dass sie in Gefahr sind. In tödlicher Gefahr. Und es gibt nur eine Rettung: Sie müssen einander vertrauen...

Buchinfos:

 

  • Titel: fremd
  • Autoren: Ursula Poznanski und Arno Strobel
  • Verlag: Wunderlich 
  • Preis: 16,99 € (Hardcover), 9,99 € (eBook, Taschenbuch)
  • Ersterscheinung: 2015

Klappentext: Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr...

Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums "Morituri". Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben...

Buchinfos:

 

  • Titel: anonym
  • Autoren: Ursula Poznanski und Arno Strobel 
  • Verlag: Wunderlich
  • Preis: 19,95 € (Hardcover), 16,99 € (eBook)
  • Ersterscheinung: 2016
  • gelesen als: Hardcover

 


Meine Gedanken bis einschließlich Kapitel 11 (Seite 95):

 

Jane erzählte mir bereits vorher, dass sie beim ersten Reinlesen gemerkt hat, dass "fremd" viele Wiederholungen enthält, da teilweise gleiche Situationen aus verschiedenen Perspektiven beschrieben sind. Auch bei meinem Buch "anonym" war dies am Anfang der Fall. Erst fand ich das etwas verwirrend und muss gestehen, dass ich sehr aufpassen musste, den jeweils zweiten Teil nicht nur zu überfliegen. Jetzt im Nachhinein betrachtet, kann ich sagen, dass ich die Idee gar nicht schlecht finde und es mir doch irgendwie geholfen hat, die Kommissare in ihrer Denkweise zu verstehen. Mittlerweile werden die Kapitel auf diese Art für den Leser gut verständlich verknüpft. Die Geschichte entführt ins Darknet, einen Teil des Internets, der nur auf Einladung zugänglich ist und über den die Polizei kaum Macht hat. Bisher ist es somit sehr spannend zu lesen, wie machtlos die Buchholz und Salomon dem Killer gegenüber stehen und wie schwer sich die Ermittlungen erweisen. Den Schreibstil finde ich sehr flüssig und spannend - aber ich bin ja sowieso Poznanski-Fan seit ich vor einigen Jahren "Fünf" gelesen habe. Bald kommt auch meine Rezension zu dem neuesten Thriller "Stimmen", den ich wieder sehr gelungen fand. 

Bei "anonym" bin ich sehr sehr gespannt, wie es weiter geht und vor allem, ob Jane und ich noch weitere Gemeinsamkeiten entdecken können. 

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[rezension] - Rauklands Sohn von Jordis Lank

Cover: Auf dem Cover ist eine Burg zu sehen. Es ist in dunklen Farben gehalten, die für mich gut die düstere Atmosphäre, welche zeitweise im Buch erkennbar ist, widerspiegeln.

Da es der erste Teil der Raukland-Trilogie ist, finde ich es passend zu den zwei Folgeteilen, die eventuell auch noch gelesen werden.

 

Meinung: „Rauklands Sohn“ war mein persönliches Überraschungsbuch 2016. Ich habe es schon vor einer ganzen Weile von der Autorin zugeschickt bekommen, mit der Bitte um eine Rezension. Der Klappentext gefiel mir, aber irgendwie rückte das Buch immer weiter in den Hintergrund, weil ich dachte, es würde zu viele fantastische Elemente enthalten. Als Jane mich dann fragte, ob wir Raukland nicht gemeinsam zu einem unserer „12 Momente“ machen wollen, zögerte ich, sagte dann aber zu. Mit einer positiven Überraschung.

„Rauklands Sohn“ überzeugte als kurzweiliger, historischer Roman. Ein wenig erinnerte dieser mich an eine Sage, was mich positiv überraschte. Jordis Lank hat einen angenehmen, gut lesbaren Schreibstil, der mich ebenfalls überzeugt hat. Die Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen und ich war insgesamt einfach nur überwältigt, wie gut mir das Buch im Endeffekt doch gefiel.

 

 

Fazit: Alles in allem kann ich nur immer wieder betonen, wie überrascht ich war, in die Welt von Ronan einzutauchen. Die Umgebungsbeschreibungen Lannochs gefielen mir, ebenso die Charaktere. „Rauklands Sohn“ wird vermutlich nicht mein allerliebstes Lieblingsbuch werden, aber ich bin dennoch überzeugt, dass ich es noch eine ganze Weile in Erinnerung behalten werde. Vier von fünf Mäxchen und meine persönliche Überraschung 2016.

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[rezension] - Fenster zum Tod von Linwood Barclay

Cover: Das Cover passt perfekt zu allen anderen Thrillern von Linwood Barclay. Ich finde es nicht spektakulär, aber düster und blutig genug, um den Thrillercharakter anzugeben.

 

Meinung: Diesen Thriller habe ich im Rahmen unserer „12 Momente“ mit meiner lieben Jane gemeinsam gelesen. Bereits der Einstieg fiel mir unendlich schwer. Die ersten Seiten bestanden nur aus Wegbeschreibung, unaussprechlichen Straßennamen und Städten, die ich vermutlich selbst niemals sehen werde. Ohne den Klappentext wäre ich spätestens auf Seite 5 bereits raus gewesen. So quälte ich mich ein wenig weiter und wurde nicht weiter belohnt. Mir gingen die beiden Brüder am Anfang so auf die Nerven – beide waren irgendwie so nichtssagend und diskutierten über Dinge, bei denen es meiner Meinung nach eigentlich nichts zu diskutieren gab. Bereits nach dem ersten Drittel (weil Jane mir schon verraten hatte, dass es nicht besonders spannender wird) gab ich schließlich auf. Es hat mir einfach überhaupt keinen Spaß gemacht, das Schicksal von Thomas zu verfolgen, zu der Stelle auf dem Klappentext bin ich erst gar nicht gekommen, leider.

 

 

Fazit: Ich fand diesen „Thriller“ einfach schrecklich langweilig. Weder der Schreibstil noch der Inhalt gefiel mir besonders. Ich kann leider nur ein enttäuschtes Mäxchen vergeben.  

Klappentext:
Bei einem seiner virtuellen Spaziergänge durch Manhattan zuckt Thomas vor seinem PC zusammen: Im Fenster eines Hauses ist eine menschliche Gestalt zu erkennen, die offenbar gerade mit einer Plastiktüte erstickt wird. Thomas ist fest davon überzeugt, einen Mord beobachtet zu haben. Doch am nächsten Tag ist die Aufnahme verschwunden, und niemand schenkt ihm Glauben - denn Thomas leidet an Schizophrenie. Dabei sind ihm die Verfolger längst auf den Fersen.

Buchinfos:

 

  • Titel: Fenster zum Tod
  • Autor: Linwood Barclay
  • Verlag: Droemer Knaur
  • Preis:  9,99 € (eBook, Taschenbuch)
  • Ersterscheinung: 2014
  • gelesen als: Taschenbuch
  • rezensiert am 20.12.2016

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[12 Momente] - Ein Jahr voller Verbrechen, Intrigen und Liebe

Es ist mittlerweile über ein Jahr her, dass Jane und ich unsere Aktion „12 Momente“ ins Leben gerufen haben. Wir freuten uns auf ein Jahr voller gemeinsamer Highlights und waren schon am Anfang äußerst gespannt, was es uns bringen würde.

Bevor ich nun zu meinem persönlichen Jahreshighlight komme, welches vorgestern rezensiert wurde, möchte ich die Zeit nutzen, um mich zu bedanken:

 

Liebe Jane,

ich danke dir zuallererst für deine Freundschaft und deine Unterstützung, besonders in den vergangenen Monaten, in denen es bei mir einfach nicht rund lief. Du kannst vielleicht an den ganzen Beiträgen in den letzten Tagen sehen, dass mir wirklich was an meinem Blog liegt und ich in jeder freien Minute versuche, etwas zu schreiben (zum Beispiel gerade früh halb neun am Frühstückstisch). Ich weiß, es war teilweise nicht einfach mit mir, aber manchmal kam einfach das Leben dazwischen. Klar – keine Entschuldigung, aber diese spreche ich dir hiermit aus und versuche, es im nächsten Jahr besser zu machen.

Wobei ich auch sagen muss, dass es für mich eine noch intensivere Erfahrung war, als wir uns per Whatsapp über die Momente ausgetauscht haben.

Ich freue mich auf jeden Fall, dass wir uns so gut kennengelernt haben und dass wir so viele gemeinsame Momente geteilt haben. Danke dafür und danke für deine mega süße Postkarte. Die bekommt einen Ehrenplatz in Leipzig.

 

Herzlichst,

deine Celine

 

Ihr seht, dass es mir ziemlich viel bedeutet, was Jane und ich gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Wir haben uns auch entschlossen, die „12 Momente“ im nächsten Jahr fortzuführen und werden gleich im Januar mit einem etwas anderen „gemeinsamen“ Moment beginnen – seid gespannt!

 

In diesem Jahr haben wir leider viele Flops bei unseren Momenten dabei gehabt – Bücher, die uns leider nicht so richtig packen konnten. Fast immer waren wir derselben Meinung, was die Bewertung der Bücher anging. Zwei habe ich leider gar nicht zu Ende gelesen, sondern abgebrochen, was mir immer noch sehr Leid tut. Ein Buch gab es, dass mir persönlich total gefallen hat, das aber auf meinem Blog nur einen einzigen Beitrag bekommen hat - „Die Päpstin“ von Donna W. Cross. Meine Rezension ist nun endlich geschrieben und vorgestern veröffentlicht. Bei Jane erhielt es sogar ein Sahnestückchen, bei mir sind es 5 Mäxchen. Es war eine stressige Zeit für mich als wir das Buch gelesen haben, Jane und ich tauschten uns aber über Whatsapp aus. Für mich war es DAS Buch unserer Momente und es macht mir viel Hoffnung, dass wir im nächsten Jahr mehr solcher Schätze entdecken. Denn genau das ist das Ziel – Bücher entdecken und uns gemeinsam daran erfreuen.

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